Interreg-Projekt „Kinder im seelischen Gleichgewicht“

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Gesamtprojekt "Kinder im seelischen Gleichgewicht - KIG III"

Das Projekt "KIG III" hat das Ziel, in der Bodenseeregion die psychische Gesundheit von Kindern zu fördern, psychischen Erkrankungen bei Kindern entgegenzuwirken, bestehende Angebote über die Grenzen hinweg zu vernetzen und die Zusammenarbeit im Bereich psychische Gesundheit zu verbessern.

Landkreis Ravensburg

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Landkreis Bodenseekreis

Landkreis Lindau

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Ostschweizer Forum für Psychische Gesundheit

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Kanton Thurgau

Das Projekt "KIG III – Kinder im seelischen Gleichgewicht" begegnet in der Bodenseeregion sowohl dem dringenden Bedarf, die psychische Gesundheit von Kindern zu fördern und psychischen Erkrankungen bei Kindern entgegenzuwirken, als auch der großen Notwendigkeit, bestehende Angebote zu vernetzen.

Zentrales Ziel des Projekts ist die Verbesserung der institutionellen Zusammenarbeit im Bereich der psychischen Gesundheit im Projektgebiet. Ein weiteres wichtiges Projektziel ist die Qualifizierung und Sensibilisierung von Fachpersonen für die Arbeit mit Eltern und Kindern in Bezug auf seelische Gesundheit. Von einer Stärkung der Gesundheits- und Erziehungskompetenz der Fachpersonen und Eltern soll in erster Linie die Zielgruppe der Kinder profitieren. Die Förderung der Bedingungen für gesundes Aufwachsen von Kindern ist den Projektpartnern ein großes Anliegen. Das Projekt leistet somit einen wesentlichen Beitrag zu bestehenden nationalen und europäischen Programmen und Strategien und darin formulierten notwendigen Maßnahmen.

Im Rahmen der aktuellen Interreg-Förderperiode (Interreg V) ist die Laufzeit des Projekts vom 01. Juli 2015 bis 31. Dezember 2020 festgelegt. Innerhalb der Projektlaufzeit sollen einerseits nachhaltige Projekte und Angebote entwickelt werden, die längerfristig in die bestehenden Strukturen der Projektpartner eingebetten sind, und andererseits eine grenzüberschreitende Vernetzung und Zusammenarbeit etabliert werden, die über die Projektlaufzeit hinaus weitergeführt und ausgebaut wird.

Die Projektpartner aus Deutschland, der Schweiz und dem Fürstentum Liechtenstein tragen durch verschiedene Regionalprojekte in den jeweiligen Projektregionen dazu bei, gemeinsam erarbeitete Schwerpunkte entsprechend der regionalen Bedarfssituationen umzusetzen und den Transfer von Know-How und Best Practice-Beispielen auf andere Projektregionen zu fördern. Hierzu soll der regelmäßige fachliche Austausch über die Landesgrenzen hinweg u. a. durch gemeinsame Veranstaltungen, wie Fachtage, gesichert werden.

Gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit und die Erstellung einer Bestands- und Bedarfsanalyse in der Projektregion tragen zu Transparenz der Aktivitäten bei und bilden die Grundlage für die Entwicklung und Ausweitung vielversprechender Ansätze. Die Projektpartner versprechen sich von der Zusammenarbeit die Entwicklung einer gemeinsamen Haltung und "Sprache" zum Thema und die Sensibilisierung der Öffentlichkeit und politischer Akteure.

Da die Projektpartner aus unterschiedlichen Zuständigkeitsbereichen kommen, ergeben sich neben den Synergieeffekten auch starke Impulse für die weitere Arbeit.
Zudem werden durch die verschiedenen Blickwinkel weitere Expertisen, Professionalitäten und Herangehensweisen eingebracht.

Die Regionalprojekte sind auf die regionalen Bedarfssituationen abgestimmt und beinhalten unterschiedliche Schwerpunkte und Zielgruppen. Der Ansatz bleibt also in jedem Regionalprojekt bedarfsorientiert und unabhängig.